„Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder beitragen”

Einmal Pfadfinder - immer Pfadfinder! Wer seine Jugend mit den Pfadfindern verbracht hat, wird sein Leben lang mit ihnen verbunden sein. Unsere Beowulf Senioren können ein Lied davon singen, sie treffen sich noch in hohem Alter.

„Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt”

Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder, gab uns schon vor über 100 Jahren mit auf den Weg, Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen zu übernehmen.

„Ich will die Natur kennen lernen und helfen sie zu erhalten”

Eine unserer Pfadfinderregeln spiegelt unsere tiefe Naturverbundenheit wieder. Wir halten uns gerne draußen auf. Egal wie das Wetter ist. Ein Zelt hält trocken und ein Feuer hält warm.

Pfadfinder

Das Pfadfinderdasein wird hauptsächlich durch das Leben in der Sippe bestimmt. Eine Sippe besteht normalerweise aus 6 bis 8 Gruppenmitgliedern und dem Sippenführer. Hier beginnt der Ernst des Pfadfinderlebens. Die Jungen und Mädchen lernen in ihren Sippen alle Fertigkeiten und Kenntnisse, die ein waschechter Pfadfinder in der Wildnis braucht. Zeltaufbau und Knotenkunde sind dabei genauso obligatorisch wie der richtige Umgang mit Werkzeug und Kompass.

Was macht man als Pfadinder?

In den wöchentlichen Gruppenstunden werden natürlich alle Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die ein waschechter Pfadfinder in der WIldnis benötigt. Unsere Fahrten und Lager finden draußen statt, deshalb ist ein grundlegendes Wissen über die Natur, unsere Zelte und Lagerbauten enorm wichtig. Hier lernt man, was man aus ein paar Zeltplanen, Stangen und Seilen alles bauen kann. Orientierung mit Karte und Kompass mag heutzutage etwas veraltet sein, hilft aber enorm weiter, wenn der Akku des Handys oder GPS-Geräts leer ist.

Aber nicht nur Technik wird bei uns vermittelt. Unter anderem steht auch die Förderung der Kreativität im Mittelpunkt. Gemeinsames Musizieren, Theater spielen, selbst organisierte Geländespiele...der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jeder darf mitmachen und die eigenen Ideen mit einbringen.

Was ist eine Fahrt?

Bei der Fahrt gehen die Sippen meistens zu Fuß (manchmal auch mit dem Rad oder dem Kanu) für mehrere Tage auf Wanderschaft. Dabei hat man nur die Ausrüstung, die man auf dem Rücken tragen kann. Übernachtet wird dort wo man Platz findet: Im mitgebrachten Zelt auf einer Wiese, in einer Schutzhütte oder vielleicht öffnet auch ein freundlicher Bauer die Tore zu seiner Scheune.

Die Strecke wird zwar vorher geplant, so gut es geht. Aber was vor Ort tatsächlich passiert, kann allerdings niemand voraus sagen. Und daraus entsteht das Abenteuer Pfadfinden. Geschichten davon erzählt man ein Leben lang.